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HUNDEGESTÜTZTE PSYCHODIAGNOSTIK

Da die Kommunikation zwischen Hunden anders funktioniert als die zwischenmenschliche Kommunikation, wirken sie einerseits beruhigend und andererseits als Sicherheitssignal. Auf Grund dieser Verschiebung der Kommunikationsweise wrd zwischen Hund und Patient verletzungsfreier und offener interagiert. Durch den hohen Aufforderungscharakter den Hunde besitzen, steigt die Therapieakzeptanz der Patienten und führt zu schnellerer Krankheitseinsicht, was wiederum die Therapieerfolge erheblich steigert. Bei der Anwesenheit eines Hundes steigert sich die Befindlichkeit aller Beteiligten.

Um die exakte Diagnose der Erkrankungen oder Behinderungen der Patienten zu erleichtern oder um alternative Verhaltensweisen zu trainieren wird bei der hundegestützten Therapie, also bei der Hundetherapie, der ausgebildete Therapiehund als Medium verwendet. Besonders in den Bereichen in denen verbale Diagnoseverfahren scheitern, ist die hundegestützte Psychodiagnostik angezeigt. Als besonders effektiv gilt die hundegestützte Psychodiagnostik bei ihren Anwendern in den Bereichen, in denen keine oder nur minimale Verbalkommunikation möglich ist wie zum Beispiel bei Gehörlosigkeit, Autismus, Sprachstörungen oder bei Sprachbarrieren. An einer Sitzung nimmt der Patient, der Therapeut, sowie der Hund oder die Hunde und der Hundeführer teil. Die hundegestützte Therapie ist sowohl als Einzelsitzung, Gruppentherapie oder Familientherapie möglich. Zur genauen Veranschaulichung dienen Videoaufzeichnungen.  


 

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