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DER HUND UND SEINE ERZIEHUNG!

Unter Hundeerziehung wird das Trainieren und Abrichten des Haushundes verstanden. Dazu werden meistens Kommandos verwendet, die dann vom Hund nach Rufzeichen und Sichtzeichen ausgeführt werden. Als erstes beginnt die Hundeerziehung beim Besitzer, dem Menschen, und nicht beim Hund. Die Grundlagen einer erfolgreichen Erziehung baut auf der Anwendung einiger wichtiger Regeln auf. Am schnellsten und sichersten lernen Hunde durch positive Verknüpfungen. Gemeint ist damit eine Belohnung sofort nach dem Ausführen einer vom Besitzer gewünschten Handlung durch Loben, Leckerbissen, Spielen oder Streicheln. Eine sogenannte Beißwurst zum Beispiel ist so ein stimulierendes Motivations-Objekt, dass bei der Hundeabrichtung gerne eingesetzt wird.

Unbedingt zu beachten ist, dass sowohl die Belohnung als auch die Strafe unmittelbar nach der Tat zu erfolgen hat. Denn schon zwei Sekunden Verzögerung sind für den Hund zu lange, um Tat und Wirkung zuordnen zu können und einen Zusammenhang mit seiner Handlung zu erkennen. Mit hoher, freundlicher Stimme, Leckerli oder Spielen wird gelobt, und mit einer Stimme in einem Tonfall an dem der Hund unseren Unmut erkennt, wird er zurechtgewiesen. Die Zurechtweisung soll aber nicht durch Anschreien des Tieres erfolgen. Energisches scharfes Ansprechen zum Beispiel durch die Worte Pfui, Aus oder Nein sind geeignete Strafen oder besser Zurechtweisungen für den Hund.

DIE BESTEN VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE ERFOLGREICHE HUNDEERZIEHUNG SIND VERANTWORTUNG DEM TIER GEGENÜBER, EIN VERSTÄNDNISVOLLER UMGANG MIT DEM HUND UND DAS WISSEN ÜBER SEINE HÜNDISCHEN VERHALTENSWEISEN!

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