THEMA: Hundepflege

Zahnpflegeregeln

REGELMÄSSIGE ZAHNPFLEGE FÜR IHREN HUND

Auch die Zähne eines Hundes brauchen regelmäßige Pflege. Zwei wichtige Regeln sollten dabei beachtet werden.

1.) DIE HALBJÄHRLICHE ZAHNKONTROLLE BEI IHREM TIERARZT
Alle sechs Monate sollten Sie die Zähne Ihres Hundes vom Tierarzt untersuchen und reinigen lassen.

2.) DIE TÄGLICHE REINIGUNG DER ZÄHNE
Die Zähne des Hundes sollten einmal pro Tag geputzt werden.

Erkennen können Sie Zahnkrankheiten an Ihrem Hund durch folgende Merkmale:

Ihr Hund…hat einen unangenehmen Mundgeruch, hat Zahnfleischbluten,
hat gelbbraune Zähne, hat zurückweichendes Zahnfleisch, hat offensichtlich Schmerzen, leidet unter Zahnverlust, leidet unter rotem, geschwollenem und empfindlichem Zahnfleisch, leidet unter Zahnverlust, kratzt sich häufig an der Schnauze oder verliert seinen Spieltrieb und wirkt teilnahmslos.


Zahnkrankheiten

ZAHNKRANKHEITEN – DAS GRÖSSTE GESUNDHEITSPROBLEM BEI HUNDEN

Zahnkrankheiten sind das größte Gesundheitsproblem bei Hunden. Kleine Rassen sind am häufigsten davon betroffen. Regelmäßige Zahnpflege kann das Leben ihres Hundes um bis zu fünf Jahren verlängern. Es gibt Studien die erwiesen haben, dass bereits 80% aller Hunde mit drei Jahren bereits unter Zahnkrankheiten leiden.

Zahnkrankheiten entstehen durch Zahnbelag und Bakterien die sich auf den Zähnen Ihres Hundes ablagern können. In weiterer Folge kann das dann zur Zahnsteinbildung führen und häufig zu schmerzhaften Zahnfleischentzündungen und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen. Für den Hund ist daher tägliche Zahnpflege von größter Wichtigkeit.

Die Entzündung des Zahnfleisches und der Zähne kann den gesamten Organismus schädigen weil sie sich auf den ganzen Körper ausbreiten können. Der Grund dafür sind Erreger die in den Blutkreislauf gelangen und Herz, Leber und andere Organe dadurch schädigen. Man sollte daher versuchen dies mit der richtigen Zahnpflege zu verhindern, und ihm dadurch eine Behandlung mit schmerzhaften Infektionen zu ersparen.


Hinken bei jungen Hunden

WENN JUNGE HUNDE HINKEN

Oft kommt es vor, daß sich junge Hunde die Ballen verletzen welches die häufigste Ursache für das Hinken ist. Junge Hunde spielen gerne. Durch das ungestüme, flegelhafte, grobe und wilde Spielen der jungen Hunde, kann es natürlich auch vorkommen, daß es dabei zu Verletzungen kommt. Aber auch die von den Besitzern meist zu langen Spaziergänge, können eventuell die jungen Hunde überfordern. Man sollte deshalb die Ballen der jungen Hunde regelmäßig auf Einstiche oder Schnittverletzungen untersuchen. Verletzte Ballen sollte man gründlich reinigen, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Durch diese Maßnahme heilen solche Verletzungen innerhalb von zwei bis vier Tagen. Bei Eiterbildung und Schwellungen kann sich eine Entzündung bilden, die von einem Tierarzt behandelt werden muß.

Meistens im Alter von vier bis neun Monaten beginnen viele junghunde plötzlich zu hinken. Betroffen davon sind meistens die Vordergliedmaßen. Da die Muskulatur und Bänder die Gelenke und den Bewegungsapparat stützen, ist es sinnvoll durch gezielte Bewegungen diesem Hinken entgegenzuwirken. Komplette Ruhigstellung wäre daher nicht sinnvoll. Durch kleine Spaziergänge an der Leine und weniger Spielstunden, sowie mit viel Zeit und Geduld wird es gelingen diesen krankhaften Prozess auszuheilen. Das Verwenden von schmerzhemmenden Mitteln sollte vermieden werden, weil diese den krankhaften Zustand nur überdecken und nicht heilen, und so in manchen Fällen eine Verschlimmerung herbeiführen können.


Hautverletzungen

WENN DIE HAUT UNSERER HUNDE VERLETZT IST

Gerade bei jüngeren Hunden kommt es öfters vor, daß sie sich kleine Hautverletzungen zuziehen. Schnittverletzungen an den Ballen und Schnittwunden sind da keine Seltenheit. Das wirksamste Mittel zur Behandlung dieser Verletzungen ist Desinfektionsmittel oder Kamillentee. Bei größeren Verletzungen wie zum Beispiel
nach einer Auseinandersetzung mit einem anderen Hund oder einer Verletzung vom Spielen mit anderen Hunden, ist eine tierärztliche Behandlung unerlässlich, weil die Gefahr einer Infektion gegeben ist. Besonders wenn der Hund dabei am Rücken, am Kopf oder am Hals verletzt wurde, kann die Wunde infiziert werden und sich die Infektion in die darunter liegende Gewebeschicht ausbreiten. Daher ist der Tierarztbesuch von größter Wichtigkeit.

Hautverletzungen verursacht durch Insektenstiche können eine massive allergische Reaktion hervorrufen und dadurch schwere Folgen haben. Besonders gilt das für Stiche (durch Wespen oder Bienen) in den Mund und der Rachengegend. Ein Tierarzt muß konsultiert werden!


Haarausfall

WENN UNSEREN HUNDEN DIE HAARE AUSFALLEN

Der Haarausfall ist bei Hunden eigentlich nichts außergewöhnliches. Langhaarige Rassen verlieren mehr, kurzhaarige Rassen weniger Haare. jeder Hundebesitzer kann ein Lied davon singen. Ausschlaggebend für den Haarausfall ist auch die Jahreszeit. Bei den meisten Hunden erfolgt der intensivste Haarausfall im Frühling und im Herbst. Bei einem gestörten Haarwachstum fallen dem Hund die Haare außerhalb der Saison in großen Mengen aus. Der Grund dafür kann ein gestörtes Haarwachstum sein oder eine Erkrankung.

Die häufigste Ursache für den Haarausfall unserer Hunde sind Nährstoffmangelerscheinungen, Ernährungsprobleme (Meistens durch falsche Fütterung), Milben, Allergien oder der Befall von Flöhen. Beim Befall von Flöhen verhält sich der Hund so, als wolle er sich das Fell vom Leib kratzen. Flöhe im Hundefell festzustellen ist nicht sehr schwer, sie aber wieder herauszubekommen nicht so einfach. Ein gutes Mittel gegen Flöhe ist Flohshampoo und/oder Flohpuder, aber auch Tropfen bzw. orale Arzneimittel, die sie von ihrem Tierarzt erhalten. Bei der Behandlung gegen Flöhe ist darauf zu achten, daß die Behandlung wöchentlich wiederholt wird, weil die Flöhe sich sehr schnell vermehren.