THEMA: Die Geschichte des Hundes

Seine nützlichen Eigenschaften

SEIN GUTER GERUCHSSINN

Bald erkannte der Mensch die nützlichen Eigenschaften dieser Tiere. Ihr feines Gehör und ihr guter Geruchssinn erleichterten die Jagd, und warnten ihre Besitzer vor Angreifern. So begann der Mensch den wilden und scheuen Wolf zu zähmen, zu züchten, und ihn zu seinem Haustier zu machen. Der Mensch wird vom Hund als Rudelgenosse akzeptiert, und unterwirft sich fast immer bedingungslos seinem Besitzer als Rudelführer (einst dem Leitwolf).

Aufgrund seines wichtigsten Sinnes dem Geruchssinn, sieht der Hund die Welt als eine Art Mischung aus Duftstoffen, und kann dadurch die verschiedensten Gerüche genau unterscheiden und auch noch nach mehreren Tagen wahrnehmen. Das ausgeprägte Gehör des Hundes ermöglicht ihm Geräusche und Töne akustisch wahrzunehmen, die für den Menschen nicht mehr hörbar sind. Der Hund kann zwar nicht sprechen, ist aber in der Lage auf Grund des Tonfalls unserer Stimme, den Sinn unserer Worte zu verstehen.


Der Hund stammt vom Wolf ab

DIE DOMESTIZIERUNG DES WOLFES

Wie wir wissen stammt der Hund vom Wolf ab, genauer gesagt von 35 Wolfsarten auf der ganzen Welt. Es wird angenommen, daß der Hund vom grauen Wolf (Canis lupus) abstammt, wobei der eurasische Wolf wahrscheinlich der Vorfahre des modernen Hundes ist. Die Hunde (Canidae – dazu zählen beispielsweise auch verschiedene Arten der Schakale, Füchse, Kojoten, Wölfe und Haushunde) sind eine Familie innerhalb der Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea).

Sie wiederum sind eine Überfamilie innerhalb der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Vor 10.000 – 15000 Jahren, konnte man die erste Beziehung des Wolfes mit dem Menschen nachweisen wobei es nicht sicher ist, ob der Mensch vor dem Wolf kam oder umgekehrt. Die Domestizierung des Wolfes durch den Menschen lässt sich kaum klären. Auch ob durch die ähnliche Lebensweise von Wolf und Steinzeitmensch eine Art Symbiose entstanden ist, bleibt ungeklärt.


Historisches über den Hund

Der Hund der zuverläßlichste und treueste Freund des Menschen. Er arbeitet, kämpft, lebt, atmet, und das ganz allein für seinen Menschen. Er ist der erste, der einen willkommen heißt, stets zur Verteidigung bereit steht, und dessen aufrichtiges und loyales Herz stets nur für seinen Herrn schlägt. Ein Leben ohne einen Hund, ist ein Leben mit einer fehlenden sozialen Komponente.

Es gibt circa 400 Hunderassen mit denen sich der Mensch die Welt teilen darf, wobei jede einzelne davon für ganz bestimmte Zwecke gezüchtet wurde. Jahrzehnte lang schon wird versucht der Spur der evolutionären und sozialen Geschichte des Hundes zu folgen, jedoch durch die subtilen Unterschiede die einen Hund von einem Koyoten, Schakal, oder anderen hundeähnlichen Tier trennt erschweren nicht nur die Erfassung der Stammbäume, sondern auch die Bestimmung des genauen Zeitpunktes, als der Wolf zum Hund wurde.